{"id":9571,"date":"2025-09-02T09:45:51","date_gmt":"2025-09-02T07:45:51","guid":{"rendered":"https:\/\/valityone.com\/?p=9571"},"modified":"2025-09-17T13:07:36","modified_gmt":"2025-09-17T11:07:36","slug":"studium-mit-zukunft-wie-fruehe-berufsorientierung-studienwahl-und-karriere-sinnvoll-verbindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/valityone.com\/en\/studium-mit-zukunft-wie-fruehe-berufsorientierung-studienwahl-und-karriere-sinnvoll-verbindet","title":{"rendered":"Studium mit Zukunft: Wie fr\u00fche Berufsorientierung Studienwahl und Karriere sinnvoll verbindet\u00a0"},"content":{"rendered":"
Jedes Jahr machen tausende junge Menschen ihr Abitur, w\u00e4hlen ein Studium \u2013 und merken erst Jahre sp\u00e4ter, dass der berufliche Alltag<\/strong> v\u00f6llig anders ist als erwartet. Die Folge: Orientierungslosigkeit, Zweifel<\/strong> am Abschluss, Studienabbruch oder der Einstieg in einen Beruf, der nicht zur eigenen Pers\u00f6nlichkeit passt. Dieses Problem hat System<\/strong>: Die berufliche Realit\u00e4t wird oft viel zu sp\u00e4t vermittelt \u2013 und das, obwohl wir heute mehr Informationen<\/strong> zur Verf\u00fcgung<\/span><\/span> haben<\/span> denn je.<\/span><\/span>\u00a0<\/span><\/p> \u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t Ob Biologie, Wirtschaftswissenschaft, Chemie oder Psychologie \u2013 viele Studieng\u00e4nge vermitteln solide Grundlagen. Doch was viele Studierende vermissen<\/strong>, ist ein realistisches Bild<\/strong> davon, wie diese Inhalte im Berufsleben angewendet werden. Die Frage \u201eWas macht man damit eigentlich sp\u00e4ter genau?\u201c bleibt oft unbeantwortet<\/strong> \u2013 selbst noch im dritten oder vierten Semester.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> Dass Studierende und Absolvent:innen oft nicht wissen, wie sich ihr Studienfach<\/strong> konkret in der Praxis<\/strong> anf\u00fchlt oder welche Berufsbilder es gibt, ist ein strukturelles Problem \u2013 und genau hier braucht es gemeinsame L\u00f6sungen.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> \u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t Die Verantwortung f\u00fcr mehr Transparenz darf nicht allein bei den jungen Menschen liegen. Vielmehr m\u00fcssen Schulen, Hochschulen, Unternehmen<\/strong> und auch politische Institutionen gemeinsam daf\u00fcr sorgen, dass Berufsfelder fr\u00fcher erkl\u00e4rt<\/strong>, erlebt und erfahrbar gemacht werden.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> Unternehmen k\u00f6nnten regelm\u00e4\u00dfig Berufsbildungstage<\/strong> ausrichten, zu denen Schulklassen und Studieninteressierte eingeladen werden. Hier geht es nicht darum, Recruiting zu betreiben, sondern echte Einblicke in Jobprofile<\/strong> zu geben \u2013 zum Beispiel in weniger bekannte, aber hochrelevante Felder wie Biostatistik, klinisches Datenmanagement oder Regulatory Affairs.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> Hochschulen wiederum sollten ab dem ersten Semester klare Berufsbilder<\/strong> vermitteln: Welche Rollen erwarten Absolvent:innen meines Studiengangs konkret? Was sind typische Karrierewege, welche Zukunftsaussichten bestehen? Noch besser: Studienprogramme k\u00f6nnten in enger Kooperation mit der Praxis entstehen \u2013 und damit viel zielgerichteter auf reale Berufsanforderungen abgestimmt sein.<\/span><\/p> \u00a0<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t Eine weitere Ma\u00dfnahme, um Orientierungsl\u00fccken<\/strong> zu schlie\u00dfen, sind verpflichtende Praktika im Rahmen des Studiums. Wer im Verlauf des Bachelors mindestens drei Praktika<\/strong> in unterschiedlichen Berufsfeldern absolviert \u2013 idealerweise in Wirtschaft, Forschung und Verwaltung \u2013, bekommt ein viel klareres Bild<\/strong> davon, wohin die Reise gehen kann. Zudem f\u00f6rdern Praktika erste Netzwerke, mehr Selbstsicherheit in der Berufswahl<\/strong> und Entscheidungskompetenz.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> Ein Studium darf keine Blackbox sein \u2013 es sollte ein Pfad mit Wegweisern<\/strong> sein. Junge Menschen m\u00fcssen fr\u00fchzeitig erleben k\u00f6nnen, wie ein Arbeitsalltag aussieht<\/strong>, bevor sie sich jahrelang auf einen bestimmten Weg festlegen. Auch Spezialisierungen im Studium m\u00fcssen greifbarer werden<\/strong>. Studieng\u00e4nge wie Biostatistik, Bioinformatik oder \u201eData Science f\u00fcr Life Sciences\u201c bieten gro\u00dfe Chancen \u2013 w\u00e4ren aber viel sichtbarer, wenn sie in Informationsveranstaltungen, Beratung oder Schulkooperationen konsequent<\/strong> vorgestellt w\u00fcrden<\/span><\/p> .<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Universit\u00e4ten nicht jede Form der Berufsorientierung alleine leisten \u2013 viele Fakult\u00e4ten verf\u00fcgen \u00fcber begrenzte Ressourcen. Doch hier liegt genau der Ansatzpunkt f\u00fcr neue L\u00f6sungen:<\/span>\u00a0<\/span><\/p> Wenn wir junge Menschen bef\u00e4higen m\u00f6chten, m\u00fcndig und motiviert ihren Berufsweg zu gestalten<\/strong>, dann brauchen sie mehr als Studienberatung oder Hochglanz-Brosch\u00fcren. Sie brauchen echte Einblicke, Erfahrungen \u2013 und die M\u00f6glichkeit, sich auszuprobieren. Nur wer die Berufswelt fr\u00fch genug versteht<\/strong>, kann das richtige Studium f\u00fcr sich w\u00e4hlen und einen Weg einschlagen, der langfristig erf\u00fcllt.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> Berufsorientierung darf nicht an der Universit\u00e4ts-Pforte aufh\u00f6ren \u2013 sie sollte davor beginnen. Je fr\u00fcher und praxisn\u00e4her<\/strong>, desto besser \u2013 f\u00fcr Studierende, f\u00fcr Unternehmen, und f\u00fcr das Bildungssystem insgesamt.<\/span>\u00a0<\/span><\/p> \u00a0<\/span><\/p> Bereit zum Weiterdenken: Wie k\u00f6nnen Unternehmen und Hochschulen gemeinsam neue Standards f\u00fcr Berufsorientierung setzen? Schreib uns bei Interesse an Kooperationsprojekten!<\/span>\u00a0<\/span><\/p> \u00a0<\/span><\/p> \u00a0<\/span><\/p> \u00a0<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\tDie L\u00fccke: Viel Theorie, wenig Praxis <\/h4>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
Der Schl\u00fcssel: Fr\u00fchere und realistischere Berufsorientierung <\/h4>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
Mehr Praxis: Drei verpflichtende Praktika im Bachelor? <\/h4>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
Verantwortung gemeinsam tragen <\/h4>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
<\/span><\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\tFazit: Orientierung ist kein Luxus \u2013 sie ist Voraussetzung <\/h4>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t